Für Nadyne Saint-Cast, Sprecherin für Wissenschafts- und Hochschulpolitik, ist das ein großer Erfolg für den Forschungsstandort Baden-Württemberg – und vor allem für die Menschen, die ihn mit ihrer Arbeit möglich machen.
Ob klimaresistente Wälder, KI-gestützte Krebstherapien oder die Erforschung von Zellreaktionen auf Umwelteinflüsse: An den Hochschulen im Land wird an Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit gearbeitet. Damit Spitzenforschung gelingen kann, braucht es gute Rahmenbedingungen.
Saint-Cast betont: „Exzellenz braucht gute Bedingungen und eine verlässliche Finanzierung. Dafür sorgen wir als Land. Mit der Hochschulfinanzierungsvereinbarung III schaffen wir für unsere 45 staatlichen Hochschulen verlässliche Rahmenbedingungen. Von 2026 bis 2030 investieren wir rund 23 Milliarden Euro in die Grundfinanzierung unserer Hochschulen." Hinzu kommen Investitionen in den Hochschulbau und zusätzliche Förderprogramme.
Dabei geht es um mehr als wissenschaftliches Renommee. „Wer morgen wirtschaftlich stark sein will, muss heute Wissenschaft stark machen“, so Saint-Cast. Damit aus Forschung erfolgreiche Produkte und neue Arbeitsplätze entstehen, wollen die Grünen den Wissenstransfer zwischen Hochschulen, Start-ups und Unternehmen weiter stärken.
Zugleich setzt sich die Fraktion für gute Studienbedingungen und eine offene Wissenschaftslandschaft ein. Denn internationale Spitzenkräfte lassen sich nur gewinnen, wenn sie frei forschen können und willkommen sind.
Für Saint-Cast steht deshalb fest: „Exzellenz, Wissenschaftsfreiheit und Weltoffenheit gehören für uns zusammen.“