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Wohnen & Bauen

Strategiedialog Bauen: Aus Ideen werden Projekte

2022 hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann den Strategiedialog „Bezahlbares Wohnen und innovatives Bauen“ initiiert. Aus vielen Ideen sind mittlerweile konkrete Projekte geworden.

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Der Strategiedialog hat sich seit 2022 zu einer zentralen Plattform entwickelt, mit der das Land Antworten auf die großen Herausforderungen rund um bezahlbares Wohnen, klimagerechtes und innovatives Bauen sowie Digitalisierung der Bauwirtschaft sucht.  Die dritte Jahresveranstaltung am 7. November 2025 nutzten knapp 400 Teilnehmer*innen zum Austausch.

Was passiert beim Strategiedialog?

  • Über 250 Expert*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Praxis wirken in den Fach-Arbeitsgruppen mit und entwickeln Projekte und Ideen. 
  • Aus dem Dialog ist ein breites Spektrum an Förderprojekten hervorgegangen: 18 Vorhaben befassen sich mit den Themen ressourcenschonende Baustoffe, serielle Sanierungsverfahren, Wiederverwendung von Bauteilen und kreislauffähiges Bauen u.a. 
  • Durch konkrete Projekte, in denen beispielsweise Stahlbetonteile, Holzbauelemente oder gebrauchte Brandschutztüren wiederverwendet werden, sind die Grundlagen für zirkuläres Bauen gelegt worden. 
  • Ein zentrales Ergebnis des Strategiedialogs: Baden-Württemberg ist mit Sachsen und Thüringen Gründungsmitglied des neuen Bundesforschungszentrums für klimaneutrales und ressourceneffizientes Bauen (BFZ-Bau). Es soll Forschung und Praxis dauerhaft vernetzen, damit Innovationen schnell und zielgerichtet in der Bauwirtschaft umgesetzt werden können. 
  • Auch im Bereich bezahlbares Wohnen zeigen sich Fortschritte: Mit Instrumenten wie der Wiedervermietungsprämie oder dem neuen Wohnflächenbonus sollen kommunaler Handlungsspielraum gestärkt und Leerstände reaktiviert werden.

Cindy Holmberg: „Der Strategiedialog zeigt, dass gemeinsame Ziele wirken können. Wenn Wissenschaft, Wirtschaft und Politik an einem Tisch sitzen, entstehen Lösungen, die wirklich tragen – für mehr Klimaschutz beim Bauen und mehr bezahlbaren Wohnraum.“

Mietpreisbremse: CDU-Bauministerin muss nachzubessern!

Klar ist aber auch: Gerade beim Thema „Bezahlbares Wohnen“ müssen wir mehr tun. Es ist völlig unverständlich, dass CDU-Bauministerin Nicole Razavi bei der Verlängerung der Mietpreisbremse so unnachgiebig agiert.

Denn nach dem Willen der CDU-Bauministerin soll die Mietpreisbremse ab 1. Januar 2026 auf Grundlage eines Gutachtens nicht mehr in Städten wie Mannheim oder Konstanz gelten. 

Aus Sicht der Grünen Landtagsfraktion ist jedoch klar: Wenn Städte wie Konstanz oder Mannheim mit ganz offensichtlicher Wohnungsknappheit nicht erfasst werden, zeigt das klar: Es muss nachgebessert werden. Wir haben der Ministerin dazu mehrfach konstruktive Vorschläge gemacht.

Cindy Holmberg: „Die Ministerin hat bei der Mietpreisbremse politisch und rechtlich einen Handlungsspielraum. Und diesen muss sie nutzen, wenn ein Gutachten zu absolut unplausiblen Ergebnissen kommt! Wir Grüne wollen eine Mietpreisbremse, die in Baden-Württemberg auch wirklich funktioniert. Überall dort, wo die Wohnungsmärkte angespannt sind und Menschen kaum noch eine bezahlbare Wohnung finden, braucht es ein wirksames Instrument.“

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