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Integration

Land erneuert Pakt für Integration: Verlässliche Unterstützung für Geflüchtete und Kommunen

Ein starkes Zeichen für Zusammenhalt: Trotz angespannter Haushaltslage stellt das Land für freiwillige Integrationsleistungen in diesem und im kommenden Jahr jeweils rund 62 Millionen Euro bereit.

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Der Pakt für Integration mit den Kommunen (PIK) bündelt seit 2017 zentrale freiwillige integrationspolitische Maßnahmen von Land und Kommunen. Herzstück ist das Integrationsmanagement: Rund 1.200 Integrationsmanagerinnen und -manager unterstützen geflüchtete Menschen in Städten und Gemeinden individuell auf ihrem Weg in ein selbstständiges Leben – von der Orientierung im Alltag über den Zugang zu Bildung, Arbeit und sozialen Angeboten bis hin zur Vernetzung mit Regeldiensten.

Fadime Tuncer, Sprecherin für Integration:  „Gelungene Integration bedeutet: Aus Geflüchteten werden Mitbürgerinnen und Mitbürger. Genau darum geht es beim Pakt für Integration mit den Kommunen. Rund 1.200 Integrationsmanagerinnen und -manager fördern die Integration von geflüchteten Menschen in den Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg. Sie bieten individuelle Unterstützung und wirken insbesondere darauf hin, dass Geflüchtete selbstständig zurechtkommen. Wir machen es besser als vor gut 60 Jahren, als die erste Gastarbeiter-Generation zu uns kam – zum Glück! Dass der Pakt für Integration mit den Kommunen seit vielen Jahren immer wieder erneuert wird, beweist, wie wichtig und richtig es ist, dass wir gemeinsam anpacken und Lösungen finden.“

Neben dem Integrationsmanagement umfasst der Pakt weitere wichtige Bausteine:

  • Spracherwerb fördern: Zielgruppenorientierte Sprachförderangebote in kommunaler Verantwortung, etwa für Eltern, Auszubildende oder berufsbegleitende Teilnehmende (jährlich 2 Millionen Euro Landesförderung).
  • Traumarehabilitation für Geflüchtete: Ausbau und Weiterentwicklung des Programms „BW schützt!“ zur frühzeitigen Erkennung und Unterstützung bei psychischen Belastungen (jährlich 1,5 Millionen Euro).
  • Inklusion und Teilhabe für Sinti und Roma: Das Projekt INTURO unterstützt insbesondere aus der Ukraine geflüchtete Roma und stärkt kommunale Strukturen (jährlich 200.000 Euro).
  • Queere Geflüchtete stärken: Spezialisierte Beratung, Begleitung sowie Schulungen für Fachkräfte und Ehrenamtliche zum Abbau von Diskriminierung (ab 2026 jährlich300.000 Euro).
  • Jugendberufshelferinnen und -helfer: Unterstützung junger Menschen, darunter viele Geflüchtete, beim Übergang von der Schule in den Beruf (jährlich 220.000 Euro).

Für uns ist klar: Integration ist eine Daueraufgabe. Sie gelingt dort, wo Menschen leben – in Kommunen, Schulen, Vereinen und Nachbarschaften. Mit der erneuten Fortschreibung des Pakts für Integration schaffen Land und Kommunen gemeinsam die Grundlage für Teilhabe, Chancengleichheit und ein starkes Miteinander in Baden-Württemberg.

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