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Klima & Energie

Klimaschutz und Bevölkerungsschutz gemeinsam stärken

Die Grüne Fraktion setzt auf konsequenten Klimaschutz und einen starken Bevölkerungsschutz. Nach der aktuellen Hitzewelle fordert sie mehr Vorsorge, resiliente Infrastruktur und bessere Bedingungen für Einsatzkräfte und Ehrenamt.

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Die anhaltende Hitzewelle mit einem neuen Temperaturrekord von 41,4 Grad Celsius in Waghäusel zeigt: Die Klimakrise ist längst in Baden-Württemberg angekommen. Extreme Hitze, Starkregen oder Waldbrände werden häufiger und stellen Gesellschaft, Infrastruktur und Einsatzkräfte vor wachsende Herausforderungen. Für uns als Grüne Fraktion ist klar: Klimaschutz und ein leistungsfähiger Bevölkerungsschutz gehören untrennbar zusammen.

“Der Kampf gegen den Klimawandel und ein konsequenter Klimaschutz sind die beste Katastrophenvorsorge, die wir treffen können.”

Das betonte unser stellvertretender Fraktionsvorsitzender Pascal Haggenmüller in der Aktuellen Debatte des Landtags zum Thema “Ein Staat, der funktioniert und schützt: Versorgung sichern und Gefahren im Alltag abwenden”.

Die Klimakrise ist eine Sicherheitsfrage

Die Auswirkungen der jüngsten Hitzewelle waren im ganzen Land spürbar: beschädigte Straßen, Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr, ausgefallene Veranstaltungen und eine erhebliche Belastung für Gesundheit und Infrastruktur. Besonders betroffen sind Menschen, die in Schulen, Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen oder nicht klimatisierten Arbeitsstätten arbeiten und sich dort auf extreme Temperaturen einstellen müssen.

Für uns ist klar: Klimaschutz bleibt die wirksamste Vorsorge gegen die Folgen der Klimakrise. Gleichzeitig müssen wir unsere Infrastruktur widerstandsfähiger machen und Baden-Württemberg besser auf künftige Extremwetterereignisse vorbereiten.

Bevölkerungsschutz weiter stärken

Neben konsequentem Klimaschutz braucht es einen leistungsfähigen Bevölkerungsschutz. In den vergangenen Jahren haben wir bereits wichtige Grundlagen geschaffen – unter anderem mit der Novellierung des Katastrophenschutzgesetzes, Rekordinvestitionen in Ausstattung und Fahrzeuge sowie den Empfehlungen der Enquete-Kommission „Krisenfeste Gesellschaft“.

Daran wollen wir anknüpfen. Dazu gehören:

  • die Einrichtung eines Bevölkerungsschutzpräsidiums im Innenministerium, um Zuständigkeiten zu bündeln,
  • die Stärkung der unteren Katastrophenschutzbehörden,
  • bessere Rahmenbedingungen für das Ehrenamt sowie
  • der Abbau unnötiger Bürokratie für ehrenamtliche Einsatzkräfte.

Ehrenamt ist das Rückgrat des Bevölkerungsschutzes

Ob Feuerwehr, Rettungsdienst, THW, DLRG, Bergwacht oder Hilfsorganisationen – tausende haupt- und ehrenamtliche Einsatzkräfte sorgen jeden Tag für die Sicherheit der Menschen in Baden-Württemberg. Gerade während der aktuellen Hitzewelle leisten sie unter schwierigen Bedingungen Außergewöhnliches.

Deshalb setzen wir uns dafür ein, das Ehrenamt weiter zu stärken, Anreize für freiwilliges Engagement auszubauen und die Rahmenbedingungen für Helferinnen und Helfer weiter zu verbessern.

Krisenvorsorge ist eine gemeinsame Aufgabe

Ein moderner Bevölkerungsschutz lebt nicht allein von leistungsfähigen Behörden und engagierten Einsatzkräften. Auch die Bevölkerung selbst spielt eine wichtige Rolle. Warn-Apps wie NINA zu nutzen, Erste Hilfe leisten zu können oder einen kleinen Notvorrat anzulegen, stärkt die Krisenvorsorge und entlastet Einsatzkräfte im Ernstfall.

Für uns als Grüne Fraktion steht fest: Ein widerstandsfähiges Baden-Württemberg braucht entschlossenen Klimaschutz, starke staatliche Strukturen, engagierte Einsatzkräfte und eine gut vorbereitete Gesellschaft. Nur dieses Zusammenspiel sorgt dafür, dass unser Land auch künftige Krisen sicher bewältigen kann.

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