
Baden-Württemberg stärkt den Gewaltschutz für Frauen
Mit dem neuen Aktionsplan zur Umsetzung der Istanbul-Konvention in BW 2.0 und der Förderung von Frauen- und Kinderschutzhäusern entwickelt das Land den Gewaltschutz umfassend weiter.
Seemann: Der Schutz vor häuslicher Gewalt ist keine Verhandlungsmasse, sondern staatliche Kernaufgabe. Jeder Tag des Zögerns gefährdet Menschenleben.

Heute starten die „Orange Days“ – Tage, die ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen setzen wollen. Zum Start sagt unsere frauenpolitische Sprecherin, Stefanie Seemann:
„Alle vier Minuten wird eine Frau in Deutschland Opfer häuslicher Gewalt - das ist nicht nur eine Statistik, das ist spürbare Realität. Der heutige Orange Hand Day führt uns diese erschütternde Realität drastisch vor Augen.
Wir handeln: Mit konkreten Millionen-Investitionen stärken wir ab 2025 unser Netz aus Frauen- und Kinderschutzhäusern. Doch lokale Maßnahmen allein reichen nicht. Der Bund muss jetzt Farbe bekennen und das längst überfällige Gewalthilfegesetz endlich auf den Weg bringen.
Eines muss klar sein: Der Schutz vor häuslicher Gewalt ist keine Verhandlungsmasse, sondern staatliche Kernaufgabe. Jeder Tag des Zögerns gefährdet Menschenleben. Wir brauchen diesen Schutzschirm für betroffene Frauen - nicht irgendwann, sondern jetzt!“

Mit dem neuen Aktionsplan zur Umsetzung der Istanbul-Konvention in BW 2.0 und der Förderung von Frauen- und Kinderschutzhäusern entwickelt das Land den Gewaltschutz umfassend weiter.

Einsamkeit ist ein ernstzunehmendes gesellschaftliches Problem. Darauf hat die Enquetekommission „Krisenfeste Gesellschaft“ des Landtags genauso hingewiesen wie aktuelle Studien. Jetzt startet das Land mehrere Initiativen, um Einsamkeit noch gezielter zu bekämpfen.

Mit der Gleichstellungsstrategie setzt Baden-Württemberg ein starkes politisches Signal: Gleichstellung ist Grundrecht, demokratischer Auftrag – und ein zentraler Faktor für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes.