Der Nord- und Südteil des Nationalparks waren bisher voneinander getrennt. Die Fläche dazwischen gehört der Waldgenossenschaft Murgschifferschaft. Um die Lücke zwischen beiden Teilen zu schließen, hat sich das Land nach langen Verhandlungen mit der Waldgenossenschaft auf einen Flächentausch geeinigt.
„Es wächst zusammen, was zusammengehört!“, sagte Dr. Markus Rösler, Sprecher für Naturschutz, im Landtag. „Nationalparke sind wahrhaft dauerhafte Projekte für Mensch und Natur. Heute fassen wir daher einen historischen Beschluss für Jahrhunderte."
Mit der beschlossenen Erweiterung wächst der Nationalpark um gut 1250 Hektar auf 11.325 Hektar. Tier- und Pflanzenwelt bekommen so noch mehr Raum zur freien Entfaltung. Ein Gewinn für den Naturschutz und die Artenvielfalt, aber auch für die Menschen in Baden-Württemberg und den nachhaltigen, sanften Tourismus in der Region.
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