Soziales und Gesellschaft

Investionenen in mehr Bildungsgerechtigkeit und mehr Teilhabe

Zur Vertragsunterzeichnung zum Gute Kita Gesetz erklärt Brigitte Lösch, Sprecherin für frühkindliche Bildung:

„Es ist richtig, dass wir nach dem massiven Ausbau der Betreuungsplätze in den letzten Jahren nun den Schwerpunkt auf die Qualität legen und ein klares Signal an die Erzieherinnen und Erzieher im Land richten: Gute Bildung ist uns etwas wert.

Mit dem Pakt für gute Bildung und Betreuung und den Bundesmitteln aus dem Gute-Kita-Gesetz investieren massiv in mehr Personal und bessere Rahmenbedingungen für die Fachkräfte sowie zusätzliche Maßnahmen zur Sprachförderung und die Inklusion - für mehr Bildungsgerechtigkeit und mehr Teilhabe für alle Kinder. Die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Plätzen in Kindertageseinrichtungen ist enorm. Der Ausbau muss weitergehen. Unser Ansatz lautet: Personal gewinnen, gut bezahlen, Ausbildungskapazitäten hochfahren. Gebührenfreiheit bleibt ungerecht und ein hohles Versprechen, solange Eltern um Kita-Plätze konkurrieren und Fachkräfte fehlen! Unser Ziel ist es, dass wir ausreichend Plätze mit optimalen Lern- und Förderbedingungen schaffen und so den Eltern im Land den Rücken frei halten im schwierigen Spagat zwischen Familie und Beruf.

Mit einem Mix aus Maßnahmen wollen wir das Angebot stärken: Wir brauchen zum Beispiel bedarfsgerechte Öffnungszeiten und mehr Ganztagesplätze. Wir haben immer betont: Niedrigere Gebühren oder Gebührenbefreiung muss es ganz gezielt für armutsgefährdete Familien geben. Gerade finanziell schwache Familien sind dringend auf einen qualitativ hochwertigen Kita-Platz angewiesen.“