Bauen und Wohnen

Förderprogramm bringt Bewegung in Bau geförderter Mietwohnungen

Grünen-Abgeordnete Bay: „Wohnungsbau muss auf neue und umweltschonende Materialien setzen“

Stuttgart - Mehr Wohnraum für Menschen mit kleinerem Geldbeutel zu schaffen, ist eine tragende Säule der grünen Baupolitik. Mit dem millionenschweren Wohnraumförderprogramm 2018/2019 liefert die grün-schwarze Koalition das finanzielle Fundament. „Jetzt müssen auch private Bauträger die Schaufel in die Hand nehmen und die dringend benötigten geförderten Wohnungen errichten“, fordert die Grünen-Sprecherin für Bauen und Wohnen, Susanne Bay, bei einer Anhörung im Landtag.

„Wir Grüne haben uns im Programm erfolgreich dafür eingesetzt, dass innovative Bauvorhaben gefördert werden. Eines der Ziele ist, den Bau von bezahlbarem Wohnraum mit dem Bauen der Zukunft zu verbinden. Wenn wir ökologisch-sinnvolle Baustoffe einsetzen, bauen wir preiswerter und umweltschonender. Neben Holz gehören hierzu neuartige Materialien wie Textil- oder Carbonbeton sowie Recyclingbaustoffe. Auch das Baukastenprinzip macht Sinn bei der Errichtung erschwinglichen Wohnraums“, sagt Bay.

Das neue Förderprogramm wendet sich an alle, die Unterstützung für bezahlbares Wohnen brauchen: Familien - auch aus der Mittelschicht, Alleinerziehende, Menschen mit Behinderung und Senioren. Bay: „Mit dem Wohnraumförderprogramm sind wir auf einem guten Weg, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. 250 Millionen Euro aus Landes- und Bundesmittel stehen dieses Jahr wieder zur Verfügung, mit über 180 Millionen Euro geht ein Großteil in den Mietwohnungsbau.“