Franz
Untersteller

Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft

Mein Wahlkreis: 

Ganz unterschiedlich strukturierte Stadtbezirke prägen meinen Wahlkreis, den nördlichsten der vier Stuttgarter Landtagswahlkreise: Bosch in Feuerbach, Porsche in Zuffenhausen, die bundesweit bekannte Justizvollzugsanstalt in Stammheim, die ausgedehnten Wälder zwischen den Stadtbezirken Weilimdorf und Botnang mit den Bären Seen , Mühlhausen mit den Weinbergen und dem Max-Eyth-See, Münster mit der 'Schusterbahn'. Diese Unterschiede machen aber auch den Reiz des Wahlkreises aus, die unterschiedlichsten Themen und Probleme begegnen mir. Als Abgeordneter möchte ich helfen, wo möglich; Ansprechpartner sein und eine Stimme der Menschen in meinem Wahlkreis. >> mehr zu meinem Wahlkreis Stuttgart III hier!

Meine Leidenschaft:

Neben der Politik gilt meine Leidenschaft noch dem Tischtennis (ich spiele seit 40 Jahren im Verein, derzeit beim TTF Neckarhausen), außerdem fahre ich noch gerne Ski und wandere. Und eine große Leidenschaft gilt auch der „Ensemmer Faasenacht“, der Fassnacht in meiner saarländischen Heimat Ensheim. Ich bin Mitglied der Ensemmer Aldi. Das heißt: verkleidet als alte Frau ziehe ich über die Faschingstage durch meinen Heimatort.  

Mein politischer Kompass: 

Ich bin Anfang der 80er Jahre als Praktikant ins Freiburger Ökoinstitut gekommen, das erst kurz zuvor gegründet wurde. Das Ökoinstitut entwickelt damals eine Idee. Die Idee der Energiewende: Wachstum und Wohlstand ohne Erdöl und Uran. Diese Idee ist für mich zu einer Überzeugung geworden, für die ich erst lange Jahre als parlamentarischer Berater der Grünen Landtagsfraktion, dann als Landtagsabgeordneter und schließlich als Umweltminister gekämpft habe. Und diese Idee hat mich deshalb so überzeugt, weil wir die Erde von unseren Kindern nur geborgt haben. Wir haben eine Verantwortung für die Schöpfung und die Zukunft unserer Kinder und Enkel. Und ein Energiesystem, das unsere Klima dauerhaft schädigt, ist weder nachhaltig, noch generationengerecht. Deshalb ist die Energiewende so wichtig für mich.

Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft





 

Seit fast 40 Jahren setzt sich Franz Untersteller intensiv mit Umwelt-, Klima- und Energiepolitik auseinander, ob als Mitarbeiter des Freiburger Öko-Instituts, der Grünen Landtagsfraktion oder als Abgeordneter. Seit 2011 setzt er als Umweltminister die Energiewende und den Klimaschutz im Land um, seit 2016 ist er auch für den Naturschutz im Land zuständig und setzt sich für den Erhalt der natur- und Kulturlandschaft unserer Heimat ein, ebenso wie für den Erhalt der biologischen Vielfalt. Franz Untersteller ist mittlerweile der Dienstälteste Umweltminister des Landes.

Der Spezialist für Energie- und Umweltthemen

Das eine oder andere Tischtennis-Match absolviert Franz Untersteller immer noch für den TTF Neckarhausen – sofern es seine freie Zeit zulässt, die rar ist. Seit 2006 ist der Vater von zwei erwachsenen Kindern bereits Abgeordneter; bei der Landtagswahl 2016 wurde Untersteller im Wahlkreis Stuttgart III direkt gewählt.

Die politische Karriere Unterstellers begann Anfang der 80er-Jahre. Der gebürtige Saarländer studierte Landschaftsplanung – und setzte sich zunächst als Praktikant, dann als Mitarbeiter am damals im Aufbau befindlichen Öko-Institut in Freiburg erstmals intensiver mit Umweltpolitik auseinander. „Es war die Zeit der Auseinandersetzungen um das geplante AKW Wyhl, die Zeit der großen Umweltskandale, der Anti-AKW- und Umweltbewegung“, sagt Untersteller. 1983 bot ihm die grüne Landtagsfraktion einen Beraterjob an. Aus zunächst geplanten wenigen Monaten wurden viele intensive Jahre, in denen Franz Untersteller den energie- und umweltpolitischen Kurs der baden-württembergischen Grünen und des Landes entscheidend geprägt hat.

„Es gibt nicht ‚den einen wichtigen‘, sondern eine ganze Menge an Erfolgen“, lautet die Bilanz von Franz Untersteller nach sieben Amtsjahren. Dazu zählt er das Klimaschutzgesetz des Landes und das damit integrierte Energie- und Klimaschutzkonzept aus der letzten Legislatur. Bei der Energiewende ist Baden-Württemberg mittlerweile bundesweit Spitze, das hat dem Land zuletzt die Fachagentur für erneuerbare Energien bescheinigt. Der jüngste Erfolg ist das Sonderprogramm zum Erhalt der biologischen Vielfalt im Land, das noch zusätzlich zum finanziellen Aufwuchs im Naturschutz entwickelt wurde. „Wir nehmen in diesem und im nächsten Jahr 30 Millionen Euro in die Hand, um unsere natürlichen Lebensgrundlagen und die wunderbare Biodiversität in unserem Land zu erhalten und zu schützen“, sagt Untersteller. Auch die Stärkung der Umweltverwaltung sieht er als großen Erfolg an, immerhin soll das seinen Teil dazu beitragen, dass die Menschen in Baden-Württemberg auch weiterhin in einer gesunden Umwelt leben können.