Markus
Rösler

Naturschutzpolitischer Sprecher

Mein Wahlkreis...

Ist wirklich "mein" Wahlkreis: Ich stamme aus einer alteingesessenen Wengerter- und Obstbauernfamilie in Gerlingen, war wie meine drei Geschwister neun Jahre am Gymnasium Korntal und wohne seit 2007 mit Familie in Vaihingen-Ensingen. Durch Ausbildung und Beruf viel herumgekommen, bin ich zugleich ein heimatverbundener und bodenständiger Mensch. Die Kombination von Streuobstwiesen, Wäldern, Weinbergen und Naturpark auf der einen Seite und vielfältigem Handwerk sowie großen Unternehmen auf der anderen Seite macht meinen Wahlkreis Vaihingen/Enz besonders vielfältig und die Aufgaben besonders spannend.

Meine Leidenschaft...

Kooperation statt Konfrontation. Zuhören und Mitdenken. Zuverlässig und ehrlich. Faire Preise sind mir wichtig: Bei Sonderangeboten, insbesondere bei Lebensmitteln, vermittle ich schon meinen Kindern: Da ist was faul! Denn wie soll ein Landwirt überleben, egal ob konventionell oder biologisch, wenn er für Milch, Getreide oder Obst so wenig Geld bekommt?

"Fair" und "Grün" sollten wir also nicht nur im persönlichen Umgang sein, sondern auch dabei, wofür wir unser Geld ausgeben oder anlegen. Seit meiner Kindheit bin ich ehrenamtlich im Naturschutz engagiert, seit 1982 auf Bundes- und europäischer Ebene. Promoviert habe ich über Arbeitsplätze und Naturschutz: Fachwissen aus Wissenschaft und Verbänden bringe ich als "Quereinsteiger" gerne in die Politik ein.

Mein politischer Kompass...

Denken und Handeln in langen Linien und über den Tag hinaus: Schulden abbauen, damit unsere Kinder wieder freier sind in ihren Entscheidungen. Naturschätze bewahren, damit auch unsere Enkel noch Perlmuttfalter und Nachtigall sehen und hören können. Eigenverantwortung ist mir ebenso wichtig: Der Staat soll regeln, wenn ökologische oder soziale Schieflagen existieren oder drohen und er soll die Bürgerschaft intensiv beteiligen. Aber er muss nicht jeden Einzelfall und jede Kleinigkeit in Gesetzen oder Verordnungen regeln.

  • Mitglied des Ausschusses für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft
  • Mitglied des Ausschusses für Finanzen

  

Ökologie und Ökonomie ziehen sich kontinuierlich durch das Leben von Markus Rösler. Der Vater von drei Kindern ist promovierter Landschaftsplaner. Er sammelte Berufserfahrungen in Rathäusern, als Selbständiger, in Universitäten und in Umweltverbänden.

Wirtschafter und Naturschützer

Einsame Tätigkeiten als Vogelwart im Nationalpark Wattenmeer und das Studium im pulsierenden Berlin haben ihn geprägt, sagt Markus Rösler. Liebe und Leidenschaft für Natur und Landwirtschaft entwickelte Rösler allerdings schon als Jugendlicher: Er gründete eine Gruppe der Naturschutzjugend, verband Praktisches, Wissenschaft und Politik und mischte sich in die Umweltpolitik seiner Heimatstadt Gerlingen ein. Seit 2011 ist er Mitglied des Landtages.

Ökologie und Ökonomie ziehen sich kontinuierlich durch das berufliche und politische Leben von Markus Rösler. Auf dem Rathaus in Bad Boll entwickelte er für seine Diplom-Arbeit Vermarktungskonzepte für Streuobst. Seine Promotion zum Thema „Arbeitsplätze durch Naturschutz am Beispiel der Biosphärenreservate und der Modellregion Mittlere Schwäbische Alb“ von 1992-1997 war die erste Grundlage für das 2008 eingerichtete Biosphärengebiet auf der Alb. 1997-2000 war er Wissenschaftler am Lehrstuhl für Landschaftsökonomie der Universität Greifswald, dann Geschäftsführer des NABU Saarland und zuletzt Berater der Grünen-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg. „Zur Verbindung von Ökonomie und Ökologie gehört es, Verantwortung für die Schöpfung zu übernehmen, um sie für unsere Nachkommen zu erhalten. Dazu gehört aber auch eine nachhaltige Haushaltspolitik, um keine Schulden zu vererben.“ Zu seinen politischen Vorstellungen passte von Anfang an nur eine Partei: „Als die Grünen 1980 gegründet wurden, war ich gleich überzeugter Erstwähler“, sagt Markus Rösler.

Eine Herzensangelegenheit war für ihn die Einrichtung des Nationalparks Schwarzwald, für den er engagiert gekämpft hat. „Endlich geben wir der Natur ein kleines Stück Wald und künftige Wildnis zurück. Damit trägt unser wirtschaftlich so starkes Flächenland zum Erhalt der weltweiten Biodiversität bei. Wir sind es unseren nachfolgenden Generationen schuldig, ihnen unberührte Naturräume zu hinterlassen.“

Der Vater von drei Kindern mag die Naturbeobachtung, mostet jährlich selbst und engagiert sich im NABU seit über 30 Jahren auf Bundesebene: Zuerst im Bundesjugendvorstand als Schatzmeister, dann für DDR-Kontakte, seit über 20 Jahren für Streuobst, Nationalparke, Biosphärenreservate und Naturparke. Gerne beschäftigt er sich mit Familienforschung – sein berühmter Vorfahr Johannes Rebmann lebte im 19. Jahrhundert 30 Jahre in Ostafrika. Daneben spielt Rösler Tischtennis, Schach und Klavier.