Daniel
Lede Abal

Stellvertretender Fraktionsvorsitzender Sprecher für Migration und Integration

  • Mitglied des Ausschusses für Inneres, Digitalisierung und Migration
  • Mitglied des Ausschusses für Verkehr

   

Die Asylpolitik brachte Daniel Lede Abal zu den Grünen und ist bis heute sein Herzensthema. Der Vater von drei Kindern setzt sich im Wahlkreis mit Nachdruck für den Bau der Regionalstadtbahn Neckar-Alb ein.

Herzensthema Asylpolitik

„Mein Herzensthema ist ohne Frage die Asylpolitik“, sagt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Daniel Lede Abal. Daraus folgt fast automatisch die Integrationspolitik – beides angesichts hoher Flüchtlingszahlen eine zentrale Herausforderung auch für Baden-Württemberg. „Wir Grüne stehen dafür, die Situation der Flüchtlinge zu verbessern und ihnen in unserem Land Perspektiven zu bieten“, sagt Lede Abal. Dafür will sich der Vater einer Tochter auch in den kommenden fünf Jahren mit Leidenschaft einsetzen. Seit 2011 sitzt er für den Wahlkreis Tübingen im Landtag.

Wie kam Lede Abal in die Politik? Es war das Atomthema – er wuchs in der Nähe des AKW Neckarwestheim auf; es war der beeindruckende Freiheitskampf der Bürgerinnen und Bürger der DDR; und es waren die feigen und menschenverachtenden Anschläge auf Flüchtlinge und türkische Familien in den 90er-Jahren. „Bei diesen Themen und mit meinen Positionen habe ich mich am besten bei den Grünen wiedergefunden.“ 1998 trat Lede Abal in Tübingen den Grünen bei.

Seine Motivation ist die Überzeugung, dass Veränderungen nicht von selbst kommen, sondern dass man dafür aktiv werden muss, sagt Daniel Lede Abal. „Und die Einsicht, dass wir heute zwar viele Rechte haben, aber die individuellen Freiheitsrechte gegenüber dem Staat immer wieder verteidigt werden müssen.“

Als Abgeordneter will sich der Sohn eines spanischen Vaters und einer deutschen Mutter auch dafür einsetzen, dass die Lebensqualität im ländlichen Raum erhalten bleibt. Deshalb macht er sich zum Beispiel für die Regionalstadtbahn Neckar-Alb stark, „weil wir nur so Mobilität verbessern und die Situation auf den verstopften Straßen entlasten können“. Wichtig ist für ihn auch die Lebensqualität im ländlichen Raum, die erhalten bleiben müsse, damit kleine Orte nicht ausbluten.

Besonders stolz ist der Tübinger darauf, dass die grün-geführte Landesregierung die Beteiligungs- und Mitspracherechte entscheidend gestärkt hat. „Die Glaubwürdigkeit der Politik lag mit der CDU und Stefan Mappus völlig am Boden – das haben wir nachhaltig zum Guten gewendet.“