Brigitte
Lösch

Vorsitzende des Ausschusses für Kultus, Jugend und Sport Sprecherin für frühkindliche Bildung Sprecherin für Belange von LSBTTIQ

Mein Wahlkreis...

Der Neckarwahlkreis umfasst den Stuttgarter Osten, Bad Cannstatt und die Neckarvororte. Er ist bunt und vielfältig, ländlich und auch industriell geprägt.

Mit den Mineralquellen, den Weinbergen, den Streuobstwiesen und der wunderschönen Landschaft entlang des Neckars bietet der Wahlkreis Genuss und Erholung aber auch Arbeit für alle Menschen die hier ihre Heimat haben.

Meine Leidenschaft...

Schon sehr früh war ich ehrenamtlich aktiv, erst in der evangelischen Jugendarbeit, später im selbstverwalteten Jugendhaus und viele Jahre im Kulturzentrum Rätschenmühle in Geislingen.
Durch dieses Engagement kam ich zur Politik und begann meine politische Karriere 1989 als Gemeinderätin in Geislingen.
Meine Leidenschaft teilen sich die Kultur, das soziale Engagement und die Politik. Hier gilt für mich „Wer sich nicht einmischt hat schon verloren!“. Meine Begeisterungsfähigkeit und Leidensfähigkeit machen mich zu dem idealen VFB-Fan. Das Stadion dieses Vereins mitten im Wahlkreis in Bad Cannstatt, was will frau mehr?

Mein politischer Kompass...

Mich einzumischen und mit zu entscheiden, ist mir schon immer wichtig gewesen. Als Sozialpädagogin steht für mich die soziale Gerechtigkeit nach wie vor im Mittelpunkt meines Tun und Handelns. Zudem bin ich eine unbeirrbare Streiterin für Vielfalt und Offenheit – nach dem Motto „Ein bisschen gleich ist nicht genug!“ – egal ob für Frauen, Kinder oder LSBTTIQ-Menschen.

  • Vorsitzende des Ausschuss für Kultus, Jugend und Sport
  • Mitglied des Ausschusses für Wissenschaft, Forschung und Kunst

   

Über ihr ehrenamtliches Engagement in der Jugendarbeit und in einem Kulturzentrum kam Brigitte Lösch zur Politik. Die Sozialpädagogin setzt sich im Landtag für ein vielfältiges und gerechtes Bildungssystem ein – und das von Anfang an. Zudem geht es ihr in allen Bereichen um die Gleichberechtigung von Frauen und LSBTTIQ*-Menschen.

Einmischen und mitentscheiden

„Mich einzumischen und mitentscheiden zu können – das war mir schon immer wichtig“, sagt Brigitte Lösch. Das Interesse an Politik entstand bei der Diplom-Sozialpädagogin mit den typischen Themen der 1980er-Jahre: Atomkraft, Frauenpolitik und Frieden.

Letztlich aber kam Brigitte Lösch über ihr soziales Engagement in der Jugend- und Kulturarbeit in die Politik und wurde 1989 in den Gemeinderat von Geislingen gewählt. Aus den Erfahrungen der schon damals sehr männlich geprägten Kommunalpolitik heraus, trat Brigitte Lösch schließlich den Grünen bei.

2001 wurde Brigitte Lösch erstmals in den Landtag gewählt.
Ihre Schwerpunkte sind nach wie vor Themen aus dem sozialen, gesellschaftspolitischen sowie dem Bildungsbereich. Hier liegen ihr besonders die frühkindliche Bildung in den Kitas sowie die Frauenpolitik und der Einsatz für LSBTTIQ*-Menschen (*Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Transsexuelle, Intersexuelle und Queer) am Herzen.

Ein großer Erfolg der grüngeführten Regierung ist für sie die rechtliche Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Paaren und die Verabschiedung des Aktionsplans für Akzeptanz und gleiche Rechte. Mit der „Ehe für alle“ auf Bundesebene 2017 ist für die Landtagsabgeordnete eine lang ersehnte Forderung in Erfüllung gegangen.
Ebenso bedeutend sind für sie der seit 2011 initiierte massive Ausbau der Kleinkindbetreuung und der geplante qualitative Ausbau der Kinderbetreuung durch den Pakt für gute Bildung und Betreuung. Das heißt, das Angebot wird weiter ausgebaut und die Betreuung qualitativ verbessert.

Brigitte Lösch ist leidenschaftlicher Fan des VfB Stuttgart, geht gern ins Kino, auf Konzerte und Tanzen. Selbstverständlich ist für sie nach wie vor ihr ehrenamtliches Engagement: sei es als Vorsitzende des Stiftungsrates der Samariterstiftung Nürtingen, Vorsitzende des Verwaltungsrats des Vereins für internationale Jugendarbeit (vij), Vorstandsvorsitzende des soziokulturellen Zentrums Merlin e.V. und im Theaterhaus Stuttgart  als Beiratsmitglied und im Kuratorium der Stiftung.