Landtag Baden-Württemberg
17.07.2013

Sitzmann begrüßt Weiterentwicklung der Musikhochschulen

Foto Klavier mit Hand: Paul-Georg Meister / pixelio.de
Die Musikhochschulen werden weiter entwickelt. Die Fraktionsvorsitzende Edith Sitzmann hält diesen Schritt für richtig.

„Die Neustrukturierung der Musikhochschulen, wie sie vom Wissenschaftsministerium geplant wird, ist richtig. Sie folgt dem Grundsatz der Qualitätsverbesserung und verhindert eine Kürzung nach dem Rasenmäherprinzip. Damit bleibt die Ausbildungsqualität an allen fünf Standorten erhalten“, so die Fraktionsvorsitzende Edith Sitzmann.

„Die Musikhochschulen sind aus der Kulturlandschaft Baden-Württembergs nicht wegzudenken, und sie  sind musikalischer Treibstoff für das kulturelle Leben in ihrer Region.“ Den Vorschlag des Ministeriums, an jedem Standort eigene Ausbildungsschwerpunkte anzubieten und damit klarere Profile zu schaffen, hält Sitzmann daher für eine praktikable Lösung.

Zuvor hatte der Rechnungshof gefordert, die Zahl der Studienplätze generell zu kürzen und den Musikhochschulen entsprechende Globalbudgets zuzuweisen. Die Profilbildungen an den Hochschulen in Mannheim mit der Integration der Pop-Akademie sowie Trossingen (Alte Musik und Elementare Musikpädagogik) seien ein gangbarer Weg und eine Chance für die Standorte: „Kulturpolitik heißt gestalten, die geplanten Veränderungen sind eine Chance, die der gesamten Musiklandschaft in Baden-Württemberg zu Gute kommen.“

Richtig sei es zudem, Studiengebühren für Studierende aus dem Nicht-EU-Ausland zu prüfen. Sitzmann: „Die Weiterentwicklung der Musikhochschulen ist ein sensibler Prozess. Deshalb gehen wir bei der Kultur mit besonderem Fingerspitzengefühl vor.“

verwandte Themendossiers