Landtag Baden-Württemberg
12.11.2013

GRÜNE und SPD: Duale Hochschule steht gut da

Foto: Sebastian Bernhard/pixelio.de
Die wachsenden Studierendenzahlen der DHBW zeigen auch die Attraktivität und Qualität der Standorte im ländlichen Raum.

„Die Duale Hochschule in der Region Main-Tauber erweist sich wieder einmal als Erfolgsmodell und zeigt mit den wachsenden Studierendenzahlen auch die Attraktivität und Qualität der Standorte im ländlichen Raum“, zeigte sich Dr. Kai Schmidt-Eisenlohr, wissenschaftspolitischer Sprecher der Fraktion GRÜNE, beeindruckt. Aufgrund einer Anfrage von GRÜNEN und SPD zur Situation der DHBW-Studienakademie Mosbach informierte das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst heute über das außergewöhnliche Wachstum der DHBW in Mosbach, Bad Mergentheim und Heilbronn. Schmidt-Eisenlohr betonte zudem, dass die DHBW Mosbach mit der Außenstelle Bad Mergentheim ebenso wie die zukünftig selbstständige DHBW Heilbronn jeweils über starke Alleinstellungsmerkmale verfügen.

Martin Rivoir, wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD, ergänzt diese Einschätzung: „Ich bin nun mehr denn je überzeugt davon, dass es für Mosbach wie für Heilbronn der richtige Schritt ist, als eigene Studienakademien zu agieren. Beide Einrichtungen bleiben ja unter dem Dach der Dualen Hochschule Baden-Württemberg.“ Einer Fortführung der bestehenden Zusammenarbeit zwischen Mosbach und Heilbronn stehe nichts im Wege. Die Weiterentwicklung des Standorts Heilbronn zur Studienakademie ermögliche darüber hinaus  eine engere Kooperation mit der Hochschule Heilbronn, als dies bisher der Fall war.

Schmidt-Eisenlohr betonte:  „Mir ist besonders wichtig, dass Vorstand und Aufsichtsrat der Dualen Hochschule Baden-Württemberg genauso wie die Ministerin klar signalisiert haben, dass alle drei Standorte erhalten bleiben und gestärkt werden.“

Die Weiterentwicklung der DHBW in der Region sieht Rivoir als eine Chance, die unbedingt genutzt werden müsse. Dafür sei die Zusage der Landesregierung  wichtig, dass es nicht zu einer Konkurrenz um Studierende zwischen den Standorten komme, sondern dass Mosbach/Bad Mergentheim ebenso wie Heilbronn ihre jeweils eigenen Profile weiterentwickeln können. „Der derzeit erstellte Neubau in Mosbach, in den das Land rund 8 Millionen Euro investiert, unterstreicht die Wichtigkeit des Standorts“, stellt Rivoir die Bedeutung des Campus Mosbach  heraus, der ein sehr  breit gefächertes Angebot an Studiengängen anbietet und für die gesamte Region ein wichtiger Bestandteil der Hochschullandschaft ist.

Foto: Sebastian Bernhard/pixelio.de
Die wachsenden Studierendenzahlen der DHBW zeigen auch die Attraktivität und Qualität der Standorte im ländlichen Raum.

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