Landtag Baden-Württemberg
17.12.2012

Grün-Rot schafft ab Wintersemester 2013/14 3900 Masterplätze

Foto: Sebastian Bernhard / pixelio.de
Grün-Rot schafft 3900 Masterplätze ab dem Wintersemester 2013/14. Foto: Sebastian Bernhard / pixelio.de

Der Vorsitzende des AK Wissenschaft der Grünen im Landtag Dr. Kai Schmidt-Eisenlohr lobte den von der grün-roten Regierungskoalition beschlossenen Haushaltsplan für Wissenschaft, Forschung und Kunst für 2013/2014 als einen Haushalt, der für Transparenz und Verlässlichkeit sorgt – und der gleichzeitig mit der klaren Prioritätensetzung den Anspruch des Landes deutlich macht, dass Baden-Württemberg das Vorreiterland in Forschung und Lehre in Deutschland bleibt. "Die Hochschulen und Forschungseinrichtungen können sich auf uns verlassen", so Schmidt-Eisenlohr.

Schmidt-Eisenlohr hob insbesondere das heute gestartete Ausbauprogramm Master 2016 hervor: "Mit dem Beschluss setzen wir das angekündigte Programm 'Masterausbau 2016' um. In einer ersten Tranche, die jetzt im Haushalt freigegeben wurde, werden 3900 Masterplätze ab dem Wintersemester 2013/14 geschaffen. Damit ist Baden-Württemberg das erste Land, das den Ausbau der Studienplätze im Bachelorbereich jetzt für den Master fortsetzt. Hier wird deutlich, dass die Rekordzahlen an Studierenden für uns Grüne nicht Belastung, sondern Herausforderung sind. Auf dem Weg in die Wissensgesellschaft ist eine hohe Studierbeteiligung notwendig – und diese wird jetzt auch für den Masterbereich gesichert."

Schmidt-Eisenlohr wies darüber hinaus darauf hin, dass das Ausbauprogramm 2012 fortgesetzt wird. "Der Masterausbau geht nicht zu Lasten des Bachelors." Er setze darauf, dass Bund und Länder sich auf eine Weiterentwicklung des Hochschulpakts einigen.

Weitere Schwerpunkte in seiner Bewertung des Haushalts setzte Schmidt-Eisenlohr im tatsächlich erreichten Aufwuchs in der Forschungsförderung, im Ausbau der Dualen Hochschule Baden-Württemberg und hinsichtlich der Entfristung von Stellen. "Zu guter Forschung und Lehre gehören gute Arbeitsbedingungen!"

Insgesamt sei der Haushalt der erste, der ernst mache mit Transparenz. Ein großer Teil der als "Nebelschleier" über den Haushalt geworfenen globalen Minderausgabe sei von der Ministerin konkretisiert worden. "Damit haben wir zum ersten Mal ehrliche Zahlen im Haushalt stehen. Haushaltsansätze wie etwa in der Forschungsförderung, die in den vergangenen Jahren durch die globale Minderausgabe nie ausgeschöpft werden konnten, werden jetzt ehrlich dargestellt." Schmidt-Eisenlohr bewertete dies als wichtigen Schritt in Richtung Planungssicherheit und Verlässlichkeit.

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