Landtag Baden-Württemberg

Vorsicht beim Böllern - oder spenden statt schießen

Schwere Verletzungen durch falschen Umgang mit Feuerwerkskörpern sorgen jedes Silvester für Hochbetrieb in den Ambulanzen. Dabei sind es nur ein paar wenige Spielregeln, die man beachten sollte, um Unfälle zu vermeiden - oder noch besser: Spenden statt schießen.

Die verbraucherschutzpolitische Sprecherin der Grünen im Landtag Sandra Boser weist darauf hin, dass mit einem vorsichtigen und verantwortungsvollem Verhalten beim Abfeuern von Silvesterböllern viel Unheil vermeiden werden kann, wenn man sich  an ein paar wenige Spielregeln hält: „Jedes Jahr passieren an Silvester schreckliche Unfälle mit schweren Verletzungen.“

Wichtig ist, bei den Feuerwerkskörpern auf Herkunft und Prüfnummer zu achten. Fehlen diese Hinweise auf der Verpackung, dann rät Boser von der Nutzung ab. Auf der sicheren Seite in jeder Beziehung sei, wer auf Böller verzichtet und vielleicht gar einen entsprechenden Betrag an eine anerkannte Institution spendet. Wer auf den Spaß nicht verzichten wolle, solle dafür Sorge tragen, so Boser, dass er sich und andere nicht in Gefahr bringt.

„Es ist ratsam, die Gebrauchsanweisung vorher gründlich zu lesen und genau zu beachten. Auf gar keinen Fall darf an Feuerwerkskörpern vorher herumgebastelt werden oder versucht werden, Blindgänger ein zweites Mal anzuzünden. Raketen niemals aus der Hand zünden sondern in den Boden oder eine Flasche stecken, damit der Feuerwerkskörper senkrecht nach oben starten kann. Immer auf einen großen Sicherheitsabstand, insbesondere bei Kindern achten“, nennt Boser als wichtigste Verhaltensregeln.