Landtag Baden-Württemberg
Pressemitteilung | 01.02.2012

Schritt zur Verbesserung des Tierschutzes im Land

Insgesamt 400.000 Euro stellen GRÜNE und SPD im Landeshaushalt ein, um Programme zu fördern, die Alternativmethoden zu Tierversuchen in Forschung und Lehre entwickeln, untersuchen oder in die Praxis umsetzen.

Zusätzlich zum neu eingerichteten Tierschutzbeauftragten der Landesregierung im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz und zum Forschungspreis Tierschutz des Landes wird damit ein weiterer Schritt zur Verbesserung des Tierschutzes unternommen.

Der forschungspolitische Sprecher der Grünen im Landtag Dr. Kai Schmidt-Eisenlohr ist sich mit dem tierschutzpolitischen Sprecher der Grünen Reinhold Pix einig: „Den steigenden Versuchstierzahlen in Baden-Württemberg müssen wir dringend etwas entgegensetzen. Das betrifft nicht nur den ‚Tierverbrauch‘ in der Forschung, sondern ebenso unnötige Tierversuche im Studium.“

Die SPD-Fraktion unterstützt diese Initiative. Der Abgeordnete Thomas Reusch-Frey, tierschutzpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, erklärte: "Die Bereitstellung zusätzlicher Mittel kann den baden-württembergischen Erfindergeist beflügeln, hier innovative Lösungen zu suchen und zu finden."

Grüne und SPD hatten in der Koalitionsvereinbarung festgelegt, Tierversuche im Land weiter zu verringern und die Entwicklung von Alternativmethoden besser zu fördern. "Wir setzen dieses Versprechen nun konsequent um und unterfüttern unsere Anstrengungen mit der Bereitstellung entsprechender Haushaltsmittel", so die Abgeordneten von Grünen und SPD.

Die 400.000 Euro im Jahr 2012 sind jeweils zur Hälfte in den Etat des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (Einzelplan 08) sowie im Etat des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst (Einzelplan 14) verankert. Damit werde deutlich, dass die beiden Ressorts hier an einem Strang ziehen.

 

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