Landtag Baden-Württemberg
Pressemitteilung | 20.01.2012

Grüne und SPD wollen Wettbewerb zum Rohstoff-Sparen

Die Regierungsfraktionen wollen Baden-Württemberg zu einer der ressourceneffizientesten Regionen Europas machen. Bei den Haushaltsberatungen im Finanzausschuss des Landtags wurde jetzt ein Antrag von Grünen und SPD beschlossen, zusätzlich 600.000 Euro für einen Effizienz-Wettbewerb zu sparsamen Rohstoffverbrauch in der baden-württembergischen Industrie und Wirtschaft einzustellen. Schon heute gebe es Positivbeispiele, wie sich Unternehmen mit Ressourcen schonendem Wirtschaften gegenüber Wettbewerbern auf dem Weltmarkt Vorteile verschaffen.

"Wir wollen die Innovationskraft der baden-württembergischen Tüftler und Erfinder insgesamt fördern und vernetzen, um die Zukunftsfähigkeit unserer Unternehmen zu stärken", sagten Daniel Renkonen und Johannes Stober, Umweltpolitiker von Grünen und SPD. "Das ist eine Win-win-Situation für Unternehmen und Umwelt, weil der sparsame Umgang mit Produktionsmitteln Kosten spart, Ressourcen schont und die Umwelt entlastet", so Daniel Renkonen weiter.  "Das Hochtechnologieland Baden-Württemberg ist geradezu prädestiniert, nachhaltige Ideen in klingender Münzen umzuwandeln, sprich Ökonomie und Ökologie unter einen Hut zu bringen", sagte Johannes Stober von der SPD.

Der Wettbewerb "Ressourceneffiziente Technologien Baden-Württemberg (ReTech-BW)" ist dabei ein Baustein, um Investitionen in innovative Produktionsverfahren finanziell zu fördern und so Anreize zu nachhaltigem Wirtschaften zu schaffen. Mit dem Förderprogramm wird hier der Hebel angesetzt, damit sich Unternehmen für ressourceneffiziente Technologien entscheiden, die langfristig gesehen wirtschaftlich sind und die gesetzlichen Anforderungen übertreffen. Mit einer partiellen Absicherung des Risikos, neue Technologien einzusetzen, entsteht der notwendige finanzielle Anreiz. Damit können sowohl die Verbreitung als auch Entwicklung von ressourceneffizienten Technologien angeregt werden, sind Grüne und SPD überzeugt.

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