Landtag Baden-Württemberg
Abgeordnete

Brigitte Lösch

Über ihr ehrenamtliches Engagement in der Jugendarbeit und in einem Kulturzentrum kam Brigitte Lösch zur Politik. Die Sozialpädagogin setzt sich im Landtag vor allem für die Gleichberechtigung von Frauen und LSBTTIQ-Menschen ein.

Einmischen und mitentscheiden

„Mich einzumischen und mitentscheiden zu können – das war mir schon immer wichtig“, sagt Brigitte Lösch. Das Interesse an Politik entstand bei der Diplom-Sozialpädagogin mit den typischen Themen der 1980er-Jahre: Atomkraft, Frauenpolitik und Frieden.

Letztlich kam Brigitte Lösch aber über ihr soziales Engagement in die Politik. Sie hatte in der ehrenamtlichen Jugendarbeit und in einem Kulturzentrum kräftig mitgewirkt und wurde 1989 in den Gemeinderat von Geislingen gewählt. Aus den Erfahrungen in der Kommunalpolitik heraus – „schon damals sehr männlich geprägt“ – trat Brigitte Lösch schließlich den Grünen bei.

2001 wurde Brigitte Lösch erstmals in den Landtag gewählt. Ihre Schwerpunktthemen liegen nach wie vor im sozialen und gesellschaftspolitischen Bereich. Besonders die Frauenpolitik und der Einsatz für LSBTTIQ-Menschen (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Transsexuelle, Intersexuelle und Queer) liegen ihr am Herzen – Lösch streitet zum Beispiel leidenschaftlich für die Ehe für alle.

Ein großer Erfolg der grün-roten Regierung ist für sie die rechtliche Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Paaren und die Verabschiedung des Aktionsplans für Akzeptanz und gleiche Rechte. Ebenso bedeutend ist für sie der massive Ausbau der Kleinkindbetreuung – „wir haben seit 2011 rund 50 Prozent mehr neue Kita-Plätze geschaffen“. Erst kürzlich hat die Bertelsmann-Stiftung den Kitas in Baden-Württemberg Bestnoten für die Qualität erteilt. Dennoch müsse das Angebot weiter ausgebaut und verbessert werden, findet die Sozialpädagogin. Das ist eines ihrer Ziele für die nächste Legislaturperiode – neben der Weiterentwicklung der Energie – und Mobilitätswende.

Brigitte Lösch ist leidenschaftlicher Fan des VfB Stuttgart, geht gern ins Kino, auf Konzerte und zum Tanzen. Nach wie vor engagiert sie sich ehrenamtlich: als Vorsitzende des soziokulturellen Zentrums Merlin und Beiratsmitglied im Theaterhaus Stuttgart; sie ist zudem Gründungsmitglied der Samariter-Stiftung „Zeit für Menschen“ und des Vereins „RosenResli – Kultur für Menschen mit Demenz e.V.“.

Die Fraktion hat in der 15. Wahlperiode freiwillig Angaben zum außerparlamentarischen Engagement der Abgeordneten gemacht. Diese Transparenz-Initiative soll auch in dieser Legislatur fortgesetzt werden. Die Angaben werden wir sobald als möglich aktualisieren und hier zur Verfügung stellen.

Zusätzlich zum Mandat ausgeübter Beruf: Kein zusätzlich ausgeübter Beruf

Entschädigung aus dem Mandat: Abgeordnetenentschädigung plus Kostenpauschale. Zuzüglich jeweils 25% der Kostenpauschale als Ausschussvorsitzende

Tätigkeit/Mitgliedschaft:

Zeitlicher Aufwand/Anzahl der Sitzungen pro Jahr

Entschädigung und Sitzungsgelder

Mitgliedschaften in Gremien und Vereinen auf Bundes- und Landesebene

Vorsitzende des Beirats der Kunststiftung Baden-Württemberg.

4

 

Mitglied im Medienrat und im medienpädagogischen Ausschuss der Landesanstalt für Kommunikation.

4 + 4

335 Euro pro Sitzung

Institut für Auslandsbeziehungen

1

 

Mitglied des Beirats und Kuratoriums der Akademie Schloss Solitude.

3 + 1

 

Mitglied im Verwaltungsrat des Staatstheaters.

2-3

 

Partnerschaft der Parlamente

2

 

Mitglied der Evangelischen Landessynode Baden-Württemberg.

3

 

Mitglied in der Kammer für öffentliche Verantwortung der EKD.

1

 

Mitgliedschaften in Gremien und Vereinen auf Kommunaler Ebene

Vorsitzende des Verwaltungsrat des Vereins für internationale Jugendarbeit Stuttgart

max. 4

 

 Stand der Angaben:19.10.2016

Büro Stuttgart
Erbsenbrunnengasse 7
70372 Bad Cannstatt

Jessica Messinger, Petra Rühle

Tel +49 (0)711 2063664

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Wahlkreis Stuttgart (Wahlkreis 4)