Landtag Baden-Württemberg
Abgeordnete

Winfried Kretschmann

Seit 2011 ist Winfried Kretschmann der erste grüne Regierungschef in Baden-Württemberg. Die Liebe zur Natur brachte den früheren Biologielehrer zu den Grünen. Heute ist er einer der beliebtesten Ministerpräsidenten in Deutschland – nicht zufällig: Baden-Württemberg steht glänzend da.

Der erste seiner Art

Landesvater – mit diesem Begriff hat Winfried Kretschmann anfangs gefremdelt. „Er war mir zu paternalistisch und zu altmodisch. Jetzt finde ich ihn in Ordnung, weil es bei den Bürgern ein starkes Bedürfnis danach gibt. Darin spiegelt sich der Wunsch nach einer Politik der Besonnenheit und der langen Linien“, sagt der erste grüne Ministerpräsident der Republik. Kretschmann ist so beliebt wie kaum ein anderer Ministerpräsident in Deutschland. Rund 70 Prozent der Bürgerinnen und Bürger sind zufrieden mit seiner Arbeit.

Kretschmanns Bilanz als Regierungschef kann sich sehen lassen: Baden-Württemberg steht so gut da wie selten zuvor, es ist modern und weltoffen wie nie zuvor. Die Zahlen sprechen für sich: Höchstes Wirtschaftswachstum, Exportland Nr. 1 in Deutschland, europaweit führend bei Forschung und Innovation, mehr Erwerbstätige als je zuvor, mit die niedrigste Arbeitslosigkeit. „Das ist natürlich zuallererst das Verdienst der Unternehmen und ihrer Beschäftigten. Aber auch die Landesregierung scheint einiges richtig zu machen“, sagt Kretschmann und schmunzelt. „Wir setzen auf intelligentes Wachstum bei sinkendem Verbrauch von Energie, Ressourcen und Natur. Wir machen eine moderne Industriepolitik, um unsere Wirtschaft ökologisch zu erneuern.“

Außerdem will Kretschmann die Chancen der digitalen Revolution für Baden-Württemberg nutzen. Sein Ziel: Das Land zum führenden Standort für Industrie 4.0 zu machen. „Damit unsere Unternehmen auch in zehn Jahren noch die Nase vorn haben und die Arbeitsplätze der Zukunft bei uns entstehen“, so der Ministerpräsident.

Es war die Liebe zur Natur, die den früheren Biologielehrer zu den Grünen gebracht hat. „Deshalb war es für mich ein echtes Herzensanliegen, den lange vernachlässigten Naturschutz ins Zentrum der Politik zu rücken.“ Das Ergebnis: Heute hat Baden-Württemberg nicht nur im Nordschwarzwald seinen ersten Nationalpark, sondern auch die modernste Naturschutzstrategie Deutschlands.

Und auch bei der Energiewende und bei der nachhaltigen Mobilität hat die grün-rote Landesregierung das Land entscheidend vorangebracht. So freut sich Kretschmann besonders darüber, dass nun nach harter Vorarbeit beim Ausbau der Windkraft der Knoten geplatzt ist: „Mir ist wirklich ein Wackerstein vom Herzen gefallen.“

Die aktuelle Flüchtlingssituation sieht Kretschmann als „riesige humanitäre Herausforderung“, die seine Landesregierung mit kraftvollem Krisenmanagement angeht. „Wir handeln koordiniert, entschlossen und mit ganzer Kraft, um unserer Verantwortung bestmöglich gerecht zu werden.“ Die größte Aufgabe liegt aber noch vor uns, so Kretschmann: eine engagierte und entschlossene Integrationspolitik, die auf Fördern und Fordern setzt. Gelingt die Integration, kann das Land gestärkt aus der Flüchtlingskrise hervorgehen, ist Kretschmann überzeugt. „Wir können es schaffen, wenn wir die Sache mutig, pragmatisch und realistisch angehen.“

Kretschmann und seine Regierung machen nicht nur eine neue Politik, sie machen auch anders Politik. Den Menschen genüge es heute nicht mehr, alle fünf Jahre an die Wahlurne zu gehen, so Kretschmann. Sie wollten mitreden und sich einbringen. „Deshalb liegen wir richtig mit unserer Politik des Gehörtwerdens. Wir stärken die direkte Demokratie und haben neue Formate der Bürgerbeteiligung eingeführt – etwa für die Planung von Großprojekten.“

Kretschmann geht, wann immer es sein Terminkalender zulässt, mit seiner Frau raus in die Natur und wandert. Er mag beim Wandern besonders, „dass man den Gedanken nachhängt und sich immer wieder verliert in der Landschaft, das ist eine entspannte, im besten Sinne des Wortes nutzlose, eine spielerische Form des Denkens.“

Die Fraktion hat in der 15. Wahlperiode entschieden, dass die Abgeordneten freiwillig Angaben zu ihrem außerparlamentarischen Engagement machen. Die Transparenz-Initiative wird auch in dieser Legislatur fortgesetzt.  Hier stellen wir Ihnen die aktualisierten Daten zur Verfügung.

A) Mitgliedschaften in Aufsichtsgremien u. sonstigen Gremien:

Gremium

Funktion

Anzahl Sitzungen pro Jahr

Vergütung und/oder

Aufwandsentschädigung

Aufsichtsrat der Baden-Württemberg Stiftung gGmbH

Vorsitzender

 

2

unentgeltlich 

 

 

Kuratorium der

Führungsakademie Baden-Württemberg

Anstalt des öffentlichen Rechts

Vorsitzender

1-2     

unentgeltlich

Vorstand der

Theodor Heuss Stiftung

 

 

Mitglied

2

Reisekosten werden auf Antrag ersetzt.

Kuratorium des Deutschen Museums München

Mitglied

1-2

Mitgliedschaft qua Amt (u.a. alle 16 MP + Wissenschaftsminister automatisch Mitglied im Kuratorium)

 

unentgeltlich

 

Diözesenrat der Erzdiözese Freiburg

Mitglied

2

unentgeltlich 

 

Zentralkomitee der Deutschen Katholiken

Mitglied

2

 unentgeltlich

 

Kuratorium der o.g. Akademie Freunde der hebräischen Universität Jerusalem e.V.

Mitglied

1-2     

 

 unentgeltlich

 

B) Mitgliedschaften in Vereinen und sonstigen Organisationen:

  • Deutsche Schillergesellschaft e. V. Schiller-Nationalmuseum
  • Deutsche Parlamentarische Gesellschaft
  • Unità Dei Christiani e. V.
  • Förderverein der  Freunde des Badischen Landesmuseums e. V.
  • Freunde des Naturkundemuseums Karlsruhe e. V.
  • Gegen Vergessen für Demokratie e. V
  • Gesellschaft zur Förderung des Naturkundemuseums Stuttgart. e. V.
  • Gesellschaft zur Förderung des Württembergischen  Landesmuseums e.V.
  • Hohenzollern-Kürassiere Sigmaringen e. V.
  • Jerusalem Foundation
  • Landesverein Badische Heimat e.V. Haus Badische Heimat
  • SHB Schwäbischer Heimatbund
  • Stauffenberg Gesellschaft  Baden-Württemberg e. V. c/o Haus der Geschichte
  • Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für auswärtige Politik e.V.
  • Landesverband Baden-Württemberg der Europa-Union Deutschland e.V.
  • Heinrich-Böll-Stiftung BW e.V.
  • Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) e.V.
  • Naturschutzbund Deutschland (NABU) e.V.
  • Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V.
  • Öko-Institut - Institut für angewandte Ökologie e.V.
  • Schutzgemeinschaft Filder e.V.
  • Schwäbischer Albverein e.V.
  • Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)
  • Württembergischer Verein zur Förderung der humanistischen Bildung e.V.
  • Floristisch-soziologische Arbeitsgemeinschaft e.V.
  • Vereinigung von Freunden und Förderern der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart e.V.
  • Mitglied im Kuratorium der o.g. Akademie
  • Verein der Freunde der Erzabtei St. Martin zu Beuron e.V.
  • Kirchenchor Laiz
  • Freunde der hebräischen Universität Jerusalem e.V.
  • Freunde und Förderer der Staatstheater Stuttgart e.V.
  • Gesellschaft Oberschwaben für Geschichte und Kultur e.V.
  • Alterthumsverein Riedlingen e.V.
  • Narrenzunft "Gole" Riedlingen e.V.
  • Amnesty International e.V.
  • Caritativer Förderverein Laiz e.V.
  • Donum Vitae e.V.
  • Schützenverein Laiz e.V.
  • VfB Stuttgart e.V.

Stand: 07.10.2016

 

 

 

 

 

 

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